Lüste auf Brüste der Küste!

Worauf habe ich mich da nur eingelassen? Das weiß doch jeder! Beiträge mit barbusigen Frauen werden doch nur wegen der guten Texte gründlich studiert! Die Leute vom Playboy können ein Lied davon singen! Na ja, was soll´s? Da muss ich durch. Die Geschichte will einfach raus…

Vorsicht! Leere Mägen können Viren im Hirn freisetzen, die anschließend im ganzen Leib auf Wanderschaft gehen. Die küseln dann dermaßen in einem rum, bis sie sich bräsig im Kopf festsetzen. Dort verkaufen sie sich dann schließlich als gute Idee. Das geht manchmal richtig schnell.
Karsten Beeck ist der lebende Beweis dafür. Zu Fuß auf dem Weg durch Meldorf ist ihm genau das passiert. Sein Freund, der Fotograf aus München, war auch dabei. Wenn man in Dithmarschen mit knurrendem Magen auf dem Weg zum Restaurant ist, stellt man sich gerne ´mal Fragen von profundem Tiefgang. Zum Beispiel: „Was kann ich eigentlich mal als nächstes Schönes machen?“
Ganz einfacher Gedankengang: man schnappe sich die Kamera, halte das Objektiv mal eben auf Busen ohne Blusen und drücke ab – oder noch besser: man nehme ein paar Handvoll Brüste der Küste! Schließlich gibt es genug davon. Gesagt, getan!
Karsten Beeck wusste: hübsche Mächen, die sich zeigen mögen, wachsen in Dithmarschen auf Bäumen. Man muss sie dort nur abholen.

Schicke Shorts!

In Brustakquise war Karsten Beeck glücklicherweise schon geübt – war sozusagen ein alter Hase. Zum 25.Geburtstag hatte er sich etwas Besonderes von seinen weiblichen Gästen gewünscht: ein Foto ihrer Brüste. Das fanden die Damen nicht so toll. Sie schenkten ihm lieber Gipsabdrücke mit Inschriften, so ungefähr von der Art „Nur das Gute wünscht Dir Ute“. Das Geburtstagskind war begeistert. Spontan brach seine Sammelleidenschaft für solche Abdrücke aus.

Die Schöne aus Beton

Schließlich mussten es die Rundumabdrücke sein. Die goss er mit Beton aus und stellte sie in den Garten. Wer braucht da schon Gartenzwerge? Und Briefmarken sammeln kann ja jeder. So fand der Ingenieur und Seniormanager in einer Erdölraffinerie sein Hobby und seine Leidenschaft. Ist klar, dass man da enorm übt, wie man Frauen besabbelt. Seiner Phantasie hat er da schier keinerlei Grenzen gesetzt: Er ist ein Zuhörer. Er kann gut erzählen. Er ist verständnisvoll. Er kann warten. Macht „frau“ sich zum Köder, schnappt er zu. Und dann blitzt es – in jederlei Hinsicht…

Tolle Jeans und wundervolles Haar…

Karsten Beeck sucht für jedes Motiv die richtige Umgebung. Fotos wollen in Szene gesetzt sein und sollen ja was erzählen. Als die Frau mit den XXL-Exemplaren anrief, schlug er kurzerhand vor, sich in Brokdorf zu treffen. Man darf auf Fotos ja gern strahlen. Das gelingt in der Nähe von Kernkraftwerken bestimmt besonders gut. Überwachungskameras hatten schnell ihre Linsen auf ihn gerichtet. Das Wachpersonal blieb aber gelassen. Sie kannten das schon: Entwarnung. Ist nur der Beeck. Der knipst mal wieder Atombusen vor perfekter Kulisse.
So weit muss es aber gar nicht kommen. Wasser ist auch ein prima Hintergrund.

Ist das dahinten ein Bootsanleger?

Manchmal möchten Frauen von ihm fotografiert werden, die gar nicht unbedingt dem allgemeinen Schönheitsideal entsprechen. Auch ihre Brüste würde er nicht unbedingt als schön bezeichnen. Da zuckt er nicht. Er drückt auf den Auslöser. Frauen sind für Karsten Beeck schließlich mehr als Oberweite. Wenn es wirklich drauf ankommt, zählt für ihn das Gesamtkunstwerk. Die tollsten Frauen sind für ihn diejenigen, die sich und das Leben mögen, die lebenslustig sind und humorvoll. Das hat mit äußerer Schönheit nicht unbedingt etwas zu tun. Es gibt aber etwas, das liebt er als Fotograf und auch als Mann: schöne, weiche, seidige Haut. Die haben nicht zwangsläufig nur die jungen Frauen, weiß er.

Eine Brust ist MUSS!

Viele Frauen möchten gern fotografiert werden, mögen aber ihre Identität nicht preisgeben. Denn eine Gefahr besteht bei Karsten Beeck: man könnte auf seinem Kalender „Brüste der Küste“ landen. Unter Umständen würde das nicht jedem Arbeitgeber oder jeder Familie gefallen. Schließlich sind sie alle dithmarscher Deerns, die man kennt. Die Frauen zeigen nur das, was sie zeigen möchten. Wenn sie ihm ein Veröffentlichungsrecht einräumen, nimmt der Hobbyfotograf für die Bilder kein Geld. Spaß und Freude sollen im Vordergrund stehen. Die meisten Frauen haben kein Problem damit, sich zu zeigen. Manchmal auch heimlich. Irgendwo – gern auch ´mal in Hamburg. Da lassen Sie es blitzen. Manchmal sehen Passanten das. Man sollte es nicht glauben: die bleiben dann stehen…

Oh toll! Er hat ein Stück von der Cap San Diego fotografiert!

Karsten Beeck ist 56 Jahre alt. Warum macht er das mit den Fotos? Nur aus Spaß? Oder funkt da doch die Midlifecrisis mit? Nee. Die hat er hinter sich. Und die hat er ganz normal in den Griff gekriegt: hat sich ein Cabrio gekauft und gut war`s. Er hat einfach irre viel Spaß an dem was er tut. Zusammen mit seinem Freund aus München ist er auch immer in Wacken. Natürlich nur dann, wenn das Festival ist. Sonst ist da ja nicht so viel los. Dann ist er in seinem Element. Sensoren programmieren nennt er das. Er setzt den jungen Frauen Viren ins Gehirn. Er spricht sie an. Fragt sie, ob sie ihm seine Brüste vor der Kamera zeigen möchten. Sie sagen oft nein. Und dann kommen sie zurück – oft Stunden später – wahrscheinlich auch viele Biere später. Sie haben einen Grund. Sie haben eine Ausrede für sich gefunden, ihr T-Shirt doch hochzuziehen oder herunter oder die Bluse doch einfach aufzumachen. Manchmal ist es die Nacht vor dem 30.Geburtstag. Einmal noch zeigen, wie man als Twen aussah. Später sehen alle diese Brüste und dieses T-Shirt, diese Kette, das Tattoo. Karsten Beeck sieht die Fäuste. Er hört immer noch das Zischen aus dem Mund: „Ich traue mich jetzt. Ich mache das nun einfach!“

Und das Wackenmadel sang so schön…! Heidi, heido heida!

Eines wundert den Hobbyfotografen immer wieder: Frauen frieren doch immer. Sie meckern und klagen über kalte Füße – und die Hände sind auch so frostig und sowieso der Rest auch! Wenn es aber gilt für den Kalender „Brüste der Küste“ die Wintermonate zu bestücken, dann zucken sie nicht. Sie finden es nicht fröstelig, bei Eis und Schnee nackt mitten auf einem dithmarscher Kohlfeld zu posieren. Tja. Als Frau versteht man das. Gänsehaut zieht straff. Das schmückt. Und wenn man Handschuhe anzieht, bleiben die Hände ja warm und in den Stiefeln halten die Füße auch ihre Temperatur. Was soll´s also? Man muss sich ja auch nicht immer so anstellen.

Nackt im Winter. Der Schal sitzt!

Körbchengröße B. Das sind die besten Brüste. Die halten am längsten. Auch wenn schon mal ein Kind geboren und nicht zu schnell abgenommen wurde. Das sagt nicht der Frauenarzt. Das sagt der einzig wahre Busenfachmann aus Dithmarschen. Letzterem ist wahrscheinlich blind zu glauben und zu trauen – so fixiert und erfahren wie er letztendlich ist. Der kennt sich mit Halbwertszeiten aus. Körbchengröße B zusammen mit einer schönen Haut – ein Ideal für den Brüstefotografen. Natürlich ist auch sie auf dem Kalender „Brüste der Küste 2016“ zu sehen. Ein schönes Geschenk – auffällig ist es allemal! Für Betriebe wie Klempnereien oder Autowerkstätten gibt es sie sogar mit Firmenlogo.

Schönheit mit Forke

Wer sich in die Riege der „Brüste der Küste“ einreihen möchte, sollte sich gern vertrauensvoll an Karsten Beeck wenden. Bei ihm musste noch keine Frau lange um eine Aufnahme bitten. Und unschön? Hässlich? Gibt es nicht. Nur ausdrucksstark. Das gibt es. Die Kamera macht alles mit. Muss sie auch. Sie kann schließlich nicht implodieren…

Mehr dazu (inklusive Kalenderbestellung):

http://brueste-der-kueste.beepworld.de

Über Christianne Nölting

Christianne Nölting

Im Norden geboren. Im Norden ausgebildet. Dem Norden tief verbunden. Voll der Norden in Person!

5 Meinungen über “Lüste auf Brüste der Küste!

  1. …hett sik wat mit de scharpen Brüste.vun de Küste. Un denn ut Meldörp, wo ik 44 mal na School gahn bün.
    Man vun miene Deerns ut de Schoolklass kunn ik dor ja kene mehr verwachten
    De Texten, goot un knapp un witzig, leest sik leifig.
    Aver de Bossens harr ik mi meist noch knackiger vörstellen kunnt, wenn ik Ole dat so seggen dörf,
    meent Corl Groth..

    Carl Groth | | Antworten
    1. Christianne Nölting

      Du hest Ansprüche….😉

      Christianne Nölting | | Antworten
  2. Jo jo jo, uns lütten Kaschy… Den Charme hall he schon in de School. All de jungen Deerns jümmers um em rum. De Utstellung domols op sien Öllernhoff mit de Betonbossens und de Biller vun sien Mutter heff ich mi ankeeken. Gor ni mol so schlecht. Mok wieder so Karsten…

    Telse Jürgens | | Antworten
  3. Moin Moin – tolle Bilder vor tollen Kulissen, absolut super fotografiert!

    Josch | | Antworten
  4. Dunnerkiel un knätskedi!

    Hannes Demming | | Antworten

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