Wahl ohne Qual

In den ersten beiden Kapiteln dieser Rubrik „Top im Job“ hast Du festgestellt, was Du gut und damit meistens auch gerne machst. Aber wie können diese Erkenntnisse in den Beruf einfließen? Und wie ist der zu finden? Hier sind Antworten.

Mehr zu diesen möglichen Fragen und Anforderungen kannst Du in Stellenanzeigen für Deinen Beruf oder im Netz, z.B. den Homepages der Bundesagentur für Arbeit oder dem Bundesinstitut für Berufsbildung (BBIB) finden.

Der ehrliche Abgleich Deines Eigen- und des Fremdbilds hilft Dir herauszufinden, ob Du schon alles oder vieles, was Du in (D)einem Wunschberuf brauchst, schon hast und kannst.

Du bringst etwas mit!

Für den leichteren Umgang, zum Ergänzen oder auch nur zur Verdeutlichung mache Dir die folgende Tabelle mit drei Spalten und trage mit folgenden Überschriften ein:

links: fachliche Anforderungen

Mitte: übergeordnete Fähigkeiten

rechts: Persönlichkeitsmerkmale

Lies gegebenenfalls in den vorhergehenden Artikeln nach, was hierunter zu verstehen ist.

Hier trägst Du jeweils ein wie Du Dich siehst – und dann ist es wie damals im Unterricht bei der englischen Grammatik. Du kombinierst einzelne Begriffe der jeweiligen Spalten miteinander und schon hast Du (D)ein Profil für einen möglichen Ausbildungsberuf.

Die Qual der (Aus-)Wahl

Natürlich hast Du einen Traumberuf! Und er passt auch noch zu Deinem Profil? Herzlichen Glückwunsch! Nichts wie los!

Aber: Ach, ich weiß nicht. Vielleicht oder vielleicht auch nicht? Irgendwie passt das alles doch nicht so…

Das ist alles nicht so schlimm und vermutlich geht es nicht nur Dir so.

Also schaust Du Dich jetzt einfach noch mehr um, als Du es ja bereits am Anfang unserer Orientierungsreise gemacht hast.

Viele Anregungen bekommst Du logischerweise im Internet.

Da gibt es Jobportale, auf denen Stellen, Ausbildungsplätze ausgeschrieben sind. Und zur Verdeutlichung ist auch gleich noch das Anforderungsprofil dabei. Oder ihr habt zu Hause eine Tageszeitung? Mindestens in der Wochenendausgabe findest Du hier Stellenanzeigen. Lies sie einfach eine zeitlang durch. Spricht Dich hier etwas an? Das Gute an diesem Weg ist, dass gerade in kleineren, lokal verbreiteten Zeitungen dieses auch tatsächlich Stellen in Deinem näheren Umkreis sind. Diese Berufe gibt es also bei Dir in der Nähe!

Und wenn Du gar nicht weiter kommst, dann gibt es die Homepages der Bundesagentur für Arbeit oder des BBIB!

Hier sind alle in Deutschland möglichen Ausbildungsberufe aufgelistet und außerdem kurz beschrieben.

Aber: Beachte, dass es bei den Ausbildungen manche mit einer zweijährigen und andere (die meisten) mit einer 3jährigen Ausbildungszeit gibt.

Nobody is perfect

Ach, irgendwie ist das alles nicht hundertprozentig!

Das stimmt! Oder auch nicht! Etwas musst Du in der Ausbildung ja noch lernen können.

Und gleichzeitig stellst Du fest, was Dir, z.B. an Fähigkeiten oder Grundeinstellungen noch fehlt. Du hast von nun an die Chance, das auszugleichen und zu ergänzen.

Und dann kannst – oder besser – musst Du entscheiden, ob Du Dich in Deinem Traumberuf wirklich wiederfindest oder andersrum, welches Berufsfeld für Dich das Richtige sein kann.

Und – natürlich – ob und wo es hierfür Ausbildungsmöglichkeiten in der Nähe Deines Wohnorts gibt!

Also: Auf die (Lehr-)Plätze, fertig, los! Guten Mut!

Über Klaus Eike Mahlstedt

Klaus Eike Mahlstedt

In der Heide aufgewachsen, zog es mich später an die Förde und über die Weser an die Elbe. Ich mag Schiffe und Häfen - bin eben ein Norddeutscher rundum.

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