Brightup! Innovation für ein smartes Zuhause!

Sie sind jung. Das Studium liegt hinter ihnen. Sie sind gut ausgebildet. Das ist der Nektar, von dem sie nun zehren. Eine Idee soll bis ins letzte Detail umgesetzt werden. Es ist eine Idee, die das Zuhause aller wohnlicher gestalten soll. In den Häusern soll das Licht demnächst noch schöner aufgehen. Mit Brightup!

Maximilian Schmiedel ist hochkonzentriert. Das ist auch besser so, denn schließlich soll der Maschinenbauingenieur mit betriebswirtschaftlicher Zusatzausbildung das Konzept hinter der jungen Firma Brightup stetig hinterfragen und verbessern. Er hat als Geschäftsführer im übertragenem Sinne den ganzheitlichen Blick aufs neue Licht. Zu viert ist den ehemaligen Studenten der Technischen Universität Hamburg-Harburg (TUHH) dieses Licht aufgegangen. Und das soll automatisch die Lebensqualität ihrer zukünftigen Kunden in deren Häusern heben. Momentan befindet sich das Unternehmen im Aufbau. Professionelle Planung steht dementsprechend noch mehr im Mittelpunkt als die Verwaltung. Das gilt natürlich auch für die Finanzen. Maximilian Schmiedel und seine Kollegen sind offen für Kooperationen mit anderen Unternehmen.

Ethik ist ein wichtiges Thema
Der Aufbau einer Firma hat viele Facetten. Beispielsweise wird darüber nachgedacht, wie die Unternehmenskultur einmal aussehen soll. Das interne Klima ist von großer Bedeutung. Schließlich soll Brightup einmal so groß sein, dass zusätzliche Mitarbeiter gewonnen werden müssen, die auch bleiben mögen. Diesen ethischen Aspekten gleich von vornherein einen hohen Stellenwert zu geben, ist so beispielhaft wie notwendig. Ein „Smart Home“ erfordert smarte Chefs und Mitarbeiter. Eine gute Grundlage für den Erfolg.

Der Blick ist nach vorn gerichtet
Unternehmen, die von Hochschulabsolventen gegründet werden auf deren Hosenboden fast noch der Abdruck der Universitätsbank prangt, haben besondere Chancen und Möglichkeiten. Klar, dass ihnen Erfahrungen fehlen, die Menschen mit langjähriger Berufserfahrung haben. Andererseits haftet ihnen kein geronnenes Wissen und Vorgehen von gestern an. Das trägt zur Modernisierung der Arbeitswelt und letztendlich der Gesellschaft bei.
Für die Brightup-Macher war bereits zu Studienzeiten klar, dass sie sich nach ihren Abschlüssen selbständig machen. Im Raum stand lediglich die Frage womit. Ein Jahr haben sie sich Zeit gelassen, sich mit einer Geschäftsidee auseinander zu setzen. In Brightup sahen sie das notwendige Potential für geschäftlichen Erfolg und ihre Fähigkeiten optimal eingesetzt. Der Traum aus der Studienzeit hat sich nach dem Abschluss erfüllt. Und dass, obwohl es in Hamburg mehr als einen reizvollen Arbeitgeber für Ingenieure mit wirtschaftlicher Zusatzqualifikation gibt.
Diesen Weg nicht zu beschreiten, ergab sich aus vielen Impulsen von Seiten der Hochschule. Genauer: aus den Vorlesungen und Seminaren des NIT, dem Northern Institute of Technology Management. Diese Institution bietet die ökonomischen Zusatzqualifikationen für Ingenieure an. Ein Fokus liegt dort auf Unternehmensgründung. Maximilian Schmiedel hat vieles für sich mitgenommen. Die Planung für Brightup ist so angelegt, dass das Produkt Ende des Jahres marktfähig sein soll. Bis dahin sind Sponsoren für die Anschubfinanzierung der Produktion noch gern gesehen. Die Prototypen sind bereits produziert und werden gern mit all ihren Funktionen gezeigt.

Maximilian Schmiedel

Als Sebastian Rösch seine Bachelor-Arbeit schrieb, hat er viel Zeit in einem Smart-Home-Labor verbracht. Seine selbst gewählte Aufgabe war die Entwicklung eines Video-Streams, der dem Nutzer durch verschiedene Räume folgen kann. Bei einem Gespräch via Skype können die Nutzer sich frei bewegen und ihren Verrichtungen nachgehen. Das Bild folgt automatisch mit in jeden Raum, der über einen Bildschirm verfügt.
Seine Erfahrungen wendet er nun für Brightup an. Das Lichtautomatisierungssystem schaltet die Beleuchtung je nachdem an, wo und wie die Beleuchtung gerade im Haus benötigt wird. Das geht so weit, dass sich beispielweise das Licht dimmt, wenn der Fernseher angestellt wird. Ausgelöst wird dieses intelligente Beleuchtungssystem über eine Smartphone-App. Vorstellbar wäre auch eine Integration über die Telefonie, Router oder Heizungssteuerungsanlagen. Aber das ist noch Zukunftsmusik. Man muss ja auch noch etwas vor haben im Leben…
Den Kern der bisher geleisteten Arbeit bildet die entwickelte Automatisierungslogik. Sie kann in vielen anderen Bereichen Anwendung finden – beispielsweise bei elektrischen Jalousien. Wie gesagt – Zukunftsmusik.
Die ertönt allerdings in Teilen nur bis Oktober. Dann soll das Produkt auf dem Markt sein. Dann wird Sebastian Rösch sich vielleicht einmal den Luxus gönnen können, vor dem eigenständig gedimmten Fernseher auszuruhen.

Sebastian Rösch

Das wird Ana Cristina Agüero wohl nicht vergönnt sein. Schließlich ist sie für das Marketing von Brightup zuständig. Wenn der Rubel rollen soll, wird sie hoffentlich eine Hochkonjunktur in ihrer Funktion erleben. Die gebürtige Costa Ricanerin positioniert das Produkt momentan. Da es noch in der Entwicklung steckt, kann sie es entsprechend nicht verkaufen. Sie brennt für die Idee hinter Brightup – so wie die anderen aus dem Team natürlich auch. Ana Cristina Agüero liebt die Verbindung von Technologie und Emotionen. Wohlfühltechnologie nennt sie das Lichtsteuerungssystem.

Ana Cristina Agüero

„Ich finde toll, dass ich mich nicht um mein Zuhause kümmere, sondern mein Zuhause sich um mich“, sagt Ana Cristina Agüero. „Ich fühle mich sicherer wenn das Licht an ist, wenn ich komme. Wenn ich zum Beispiel zu Abend esse, geht automatisch eine romantische Beleuchtung an“. Per Knopfdruck ändert sich das gesamte häusliche Ambiente sofort. Vorher muss der Nutzer lediglich die Szenarien auf dem Smartphone oder Tablett eingegeben haben.

Das System wird in drei einfachen Schritten aktiviert. Nachdem man die Zentraleinheit eingesteckt und mit dem Router verbunden hat, müssen Zwischenstecker zwischen Lampen und Steckdosen angebracht werden. Dann gilt es nur noch die Brightup-App herunter zu laden. Fertig ist das „Smart-Home“.
Dem InGENIEur ist nichts zu schwör…
Der Weg bis dahin ist bald geschafft. Und es wurde dann weit mehr erreicht, als ein gemütlicheres Zuhause zu schaffen.
Mindestens genauso bedeutend ist es, dass eine Hochschule es fertiggebracht hat, ihre Absolventen als gut ausgebildete und selbstbewusste Menschen ins Arbeitsleben zu schicken, die eigenverantwortlich ihre Zukunft gestalten.
Das ist mit Sicherheit ein Weg, sowohl die Wirtschafts- als auch die Arbeitswelt und die Gesellschaft modern und innovativ zu halten.

Mehr Informationen unter:

http://www.brightup.de/

Über Christianne Nölting

Christianne Nölting

Im Norden geboren. Im Norden ausgebildet. Dem Norden tief verbunden. Voll der Norden in Person!

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