Osterimpressionen

Ein paar freie Tage, ausspannen, genießen. So kann Ostern sein. Die Natur zeigt was sie kann – ganz zur Freude der Betrachter!

Herrlich würzig duftender Raps

Man muss nicht einmal ausgesprochener Naturfreund sein und wird trotzdem von der Blütenpracht in den Bann gezogen. Es riecht nach Frühjahr, lieblich, mild bis würzig. Der Raps wartet auf viele flotte Bienen – und nicht nur er! Flotte Bienen mögen ja viele… eigentlich ja alle Blüten… wer auch sonst?

Viele Blüten bringen hoffentlich viele Früchte.

Auch wenn die Blätter noch zart entwickelt sind, zeigen sich die Pflaumenblüten in enger Konkurrenz am Baum. Das ist das Mus der Zukunft. Hoffentlich! Im Herbst sind wir schlauer.

Schwarze Johannisbeerenblüten warten auf fleißige Bienen.

Hier blüht, was einmal schwarze Johannisbeeren werden will. Anders als bei den meisten anderen fruchttragenden Pflanzen, werden sie sofort nach der Ernte im Sommer beschnitten. Da heißt es gut aufpassen, damit die nächste Ernte auch gesichert ist.

Gelbe Kirschen in weißer Blüte.

Die weißen Blüten verraten noch nichts. Erst im Verlauf des Sommers wird deutlich: das ist ein Baum mit gelben Kirschen. Angeblich erkennen Stare sie nicht als reife Früchte und verschmähen sie im Gegensatz zu den roten Kirschen, die sie nur ungern mit den Menschen teilen. Wenn die reif sind, gibt es einen Wettkampf: beleiterte Zweibeiner gegen Flattervieh! Mal gucken, wie lange die Vögel den gelben Kirschen auf den Leim gehen…

Perlhyazinthen wiegen sich im Wind

Eigentlich sind sie eher klein und unscheinbar. Zu Unrecht gehen sie gern im Blumenbeet optisch unter oder erscheinen allenfalls als kleiner blauer Farbtupfer. Perlhyazinthen duften herrlich und sind es wert, dass sie genauer betrachtet werden. Vielleicht findet sich ja auch eine kleine Vase. Verdient hätten die kleinen blauen Perlen sie.

Osterboten

Fast schon ausgeblüht sind sie – die Narzissen. Nur einige späte Exemplare strecken ihre Blüten noch gen blauen Himmel. Mehr als 24.000 Kulturformen soll es geben. Kaum zu glauben. Sie begleiten die Menschen zudem seit Ewigkeiten. Bereits der römische Dichter Ovid hat sie haargenau in seinen „Metamorphosen“ beschrieben. Bis heute macht sie Eindruck.

Lila ist nicht immer der letzte Versuch!

Obwohl nicht minder schön, kann die Primel in gewisser Weise nicht mit der Narzisse mithalten. Immerhin soll es von ihr nur 500 Unterarten geben. Auch in wilder Form sind sie auf der gesamten nördlichen Halbkugel der Welt verbreitet. Selbst ohne botanische Kenntnisse kann man mit ihnen kaum etwas falsch machen. Sie wachsen buchstäblich wie Unkraut. Aber was ist das schon? Unkraut? Eigentlich sollte doch jedes Pflänzchen sein Plätzchen finden dürfen. Die Welt ist groß genug.

Süße Verführung zum Schluss!

Pause! Genug für’s Auge. Nun soll der Magen auch auf seine Kosten kommen. Da kommt eine schwedische Zimtschnecke gerade richtig. Thematisch in die Natur passend wartet sie auf einem Käfer- und Schmetterlingsteller. Sie wartet aber nicht mehr lange! Wie man diese Zimtschnecken macht? Ganz einfach! Aber das ist ein neuer Beitrag!

Über Christianne Nölting

Christianne Nölting

Im Norden geboren. Im Norden ausgebildet. Dem Norden tief verbunden. Voll der Norden in Person!

Eine Meinung über “Osterimpressionen

  1. Da hat doch eine, die gut beobachtet, mit passenden Worten einen Blüten-Banausen wie mich zum Nachempfinden angeregt.
    Und der sagt schlicht und einfach: Danke!

    Carl Groth

    Carl Groth | | Antworten

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