Unser Gewinner: Butschi, der Wikinger!

„Butschi, der Wikinger“ alias André Bünning (52) hat gewonnen! Er bekommt die „lütte Kiste“ Hamburg ahoi, die wir in der vorigen Woche verlost haben. Mit Schnopkram gefüllt, geht sie auf die Reise nach Gnutz bei Nortorf in Schleswig-Holstein.

Butschi, der Wikinger. Von Markus Kühn aus Kiel.

Gewonnen hätte der Norddeutsche noch nie etwas, freue sich daher riesig auf die kleine Seekiste. Für sie habe er sich schon ein Plätzchen auf dem Schreibtisch ausgeguckt, um darin Visiten-Karten aufzubewahren.

Weder verwandt, noch verschwägert  – Ähnlichkeiten mit einem Wikinger sind daher rein zufällig.

Dennoch: Überall dort, wo André Bünning (52) auftaucht, hat er den Namen weg. Besser noch die Namen. Schließlich hört er auf „Butschi, der Wikinger“. „Wikinger“ deshalb, weil man ihn sich rein optisch gesehen – er ist groß und hat blonde lange Haare – als einen solchen bestens vorstellen kann. Außerdem trägt er gern einmal eine für Wikinger typische Kopfbedeckung mit  Hörnern (alles echt und original Plastik), wenn er nach Konzerten CD und DVD an die Fans verkauft.  Wie „Butschi“ schließlich zum Wikinger kam, ist eine längere Geschichte, die – kurz gesagt – vor vielen Jahren beim lustigen Scheddern mit Freunden um die Namen der ersten Haustiere in einer Bar begann.

„Butschi, der Wikinger“ alias André Bünning ist ein Kenner der Musik-Szene.

Kein Wunder. Seit vielen Jahren tourt er mit bekannten Bands durch ganz Europa, begleitete neben anderen „Collosseum“ und  lernte die Musiker von „ZZ Top“ und „Rudolf Rock und die Schocker“ mit Hugo Egon Balder kennen. „Das sind klasse Bands“, sagt der ehemalige Roady Butschi.

Unerkannt sein – die Zeiten sind lange vorbei.

Von irgendwoher hört André immer den einen oder anderen „Hallo Butschi, der Wikinger“ rufen. „An eine Begegnung denkt er gerne und lachend zurück: „Ich war backstage und plötzlich kam Ian Anderson (Leader und Sänger von Jethro Tull) auf mich zu und begrüßte mich mit einer Umarmung. Und ehe ich mich versah, kamen die Musiker der Band „Sweet“ mit einem großen Hallo zu mir und das Ganze ging von vorne los.“ Warum die vertraute  Begrüßung? „Keine Ahnung“, sagt Butschi, „das weiß ich bis heute nicht. Vielleicht haben sie mich verwechselt. Ich mochte sie einfach nicht danach fragen.“

Butschi der Wikinger kann sogar Gitarre – gezeichnet von Markus Kühn aus Kiel

Diese und viele andere Döntjes backstage möchte Butschi, der Opa von Jonas und Johanna, in einer Art Tourbuch aufschreiben.

Irgendwann. Wenn es die Zeit erlaubt. Da gibt es nämlich noch seinen online-Shop „viking-music“. Durch die vielen Kontakte zur Szene hat er einiges zu bieten, was man zum Teil sonst nirgends mehr bekommt: Raritäten in jeder Form von Fanartikeln bis zu Musikaufnahmen. Bei seiner „Viking-music“ sind Namens-Ähnlichkeiten zum Wikinger gewollt. Die Brücke baut Butschi zurück nach Haithabu (Schleswig-Holstein). In der Nähe des nachgebauten Dorfs an nachgewiesenem Aufenthaltsort der Wikinger verbrachte er seine Kindheit.

Und so passt „Butschi, der Wikinger“ irgendwie doch zu André Bünning. Er ist eben ein echtes, norddeutsches Original. „Voll der Norden“ gratuliert zur gewonnenen kleinen Hafenkiste!

Mehr Infos:

www.viking-music.de.

Über Uschi Tisson

Uschi Tisson

Uschi Tisson ist Reporterin mit Leib und Seele. Die schönsten Geschichten sind für sie die, die das Leben schreibt - davon findet sie ganz viele! Zum Glück!

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