Baggern im Sand – feiern am Rand!

Strandturniere sorgen immer für eine besondere Stimmung. Klasse Partylaune und Sommerfeeling kommt beim Beachvolleyball auf.
Sonnenschein, geharkter Sand, der Ball wartet.

Anna Behlen nimmt Maß vor dem Aufschlag

Partystimmung im Publikum, Hochspannung unter den Spielern. Alexander Walkenhorst vom TV Rottenburg ist einer von ihnen. Er ist begeisterter Beachvolleyballer – auch wenn er eher durch Zufall auf den Sandplatz gekommen ist. Wie fast alle Beachvolleyballer hat er zuerst ganz klassisch Hallenvolleyball gespielt. Die Langeweile im Sommer hat ihn auf den Sand getrieben. Schnelle Erfolge haben ihn dort gehalten. Auch der Lifestyle kommt ihm entgegen. An guten Stränden bei gutem Wetter und gut gelauntem Publikum ist das Leben eben rundum gut. Beachvolleyballer arbeiten dort, wo andere Urlaub machen. Die „smart beach tour“ ist für Walkenhorst das top Event in Deutschland. Das Siegertreppchen fest im Blick, hat er es in Hamburg-Harburg schließlich auch bestiegen. So muss es auch sein, schließlich sind die Olympischen Spiele sein eigentliches Ziel.

Alexander Walkenhorst schiebt den Ball am Block von Sebastian Dolinger vorbei.

Die Verbindung des Turniers mit dem Harburger Hafenfest gefiel sowohl den Zuschauern als auch den Spielern gut. Partystimmung pur. Perfekt wären Sonne und 25°C gewesen. Man kann nicht alles haben…

Beim Beach-Volleyball ist auch das Publikum aktiv. Das sorgt für Extrastimmung.

Eine dicke Schicht Sandstrand lädt zum Spielen geradezu ein. Noch ein paar Zeichen hinter dem Rücken und es kann losgehen. Diese Zeichensprache kommt nicht von ungefähr. Sie ist an die „Sprache“ der Tauben angelehnt. Kein Wunder, dass der Ball da fliegen kann…

Finn Dittelbach gibt Lars Flüggen die Taktik für den nächsten Spielzug vor.

Mit Klatschpappen – das sind gefaltete Pappen, die ordentlich Lärm machen – feuern die Zuschauer die Spieler an. Beachvolleyball hat sich zu einem Trendsport mit hohem Ansehen entwickelt. Die Spiele sind spannend und die Party drumherum macht Laune. Und dann gibt es noch einen unwiderstehlichen Magneten: gut gebaute und durchtrainierte Frauen in Bikinis. Ein Blickfang.

„smart beach girls“ tanzen im Stadion und sorgen für Stimmung.

16 männliche und 16 weibliche Spielpaare waren beim Hamburger „smart super cup“ mit von der Partie. Eine von ihnen ist Laura Ludwig. Schon als 8jährige spielte sie Volleyball, seit 2005 ist sie Profispielerin beim HSV. Die Wahlhamburgerin freut sich über das Turnier in Harburg. Es kommt nicht oft vor, dass ihre Freunde und Familie sie so einfach unterstützen können. Ansonsten ist sie viel auf Reisen und das gefällt ihr gut.

Laura Ludwig und Kira Walkenhorst klären letzte Details vor dem nächsten Aufschlag.
Blick über das Smart-Dorf über die Spielfelder bis zum Stadion.

Die „smart beach tour“ geht weiter. Wer spannenden, ästhetischen Sport mit viel Action genießen möchte, hat in in diesem Sommer noch viel Gelegenheit.

Die nächsten Tour-Stops im Norden:

  • Binz auf Rügen: 19. – 21. Juli 2013
  • St. Peter-Ording: 02. – 04. August 2013
  • Kühlungsborn: 16. – 18. August 2013
  • Timmendorfer Strand (Finale): 29. August – 01. September 2013

Mehr Impressionen:

Anna Behlen nimmt den Ball unter Beobachtung durch Katharina Culav an
Yanina Weiland und Sandra Ittlinger nutzen die technische Auszeit, um sich abzustimmen.
Elena Kiesling hat Pech beim Block. Sie kann dem Ball nur noch hinterher schauen.
Anna Behlen will das Schimmste verhindern
Sophie Colditz geht tief, um den Ball baggern zu können.
Eine gute Verteilung auf dem Spielfeld schützt vor Überraschungen.
Lars Flüggen freut sich kräftig über gewonnene Punkte.
Bei den Finalspielen waren alle Tribünen voll.
Unsanfte Landung von Jessica Gutermann.
Cinja Tillmann gibt alles – auch mit den Gesichtszügen.
Stefan Windscheif liebt das Spiel mit dem Ball – auch in kleinen Zwangspausen.
Olympia Sieger Jonas Reckermann sorgt für Begeisterung beim Publikum.
Toni Hellmuthholt sich den Ball.

Über Ralf Wiechers

Ralf Wiechers

Als Netzbewohner ständig im Internet unterwegs, doch auch in, an, unter oder aufm Wasser zu finden. Auf "Voll der Norden" eher im Hintergrund zu finden.

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Eine Meinung über “Baggern im Sand – feiern am Rand!

  1. Halo Ralf,
    die Bilder sind klasse. Du hast Talent zum Sportfotografen.
    Mach auch in dieser Richtung weiter.

    Grüße aus Borchen

    Opa Bernhard Fischer | | Antworten

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