Eine Muschel wie ein Herz – Nomen est Omen!

Dick und gerippt gehen sie durch ihr Muschelleben. Das heißt, die Herzmuscheln gehen natürlich nicht. Sie liegen – und verbringen ihr Leben besonders gern in Schlick- und Sandböden.

Ihren Namen hat ihnen ihre äußere Form eingebracht. Wie kleine Herzen liegen sie oft in Massen an Stränden – sehr zur Freude von großen und kleinen Strandsuchern.

Herzmuscheln, die auf ihre Sammler warten.

Dicht unter der Wasseroberfläche sind sie eine leichte Beute für Muschelliebhaber. Sie selbst ernähren sich lieber von Plankton. Um daran zu kommen, fahren sie zwei Röhren aus, die ihnen helfen die Nahrung aus dem Wasser zu filtern. Einen halben Liter Wasser können sie auf diese Weise pro Stunde durch sich hindurch strömen lassen.

Am Strand gelandet.

Damit sie gut geschützt vor ihren Fressfeinden sind, graben sich lebende Herzmuscheln ungefähr 5 Zentimeter tief in den Sand ein. Die kleineren Muscheln wühlen sich sogar bis zu 20 Zentimeter in den Meeresboden. Das nützt ihnen allerdings wenig, wenn ein echter Muschelfischer es auf sie abgesehen hat – egal ob gefiedert oder zweibeinig. Dem Einen schmecken sie roh, dem Anderen gar in der Paella.

Über Christianne Nölting

Christianne Nölting

Im Norden geboren. Im Norden ausgebildet. Dem Norden tief verbunden. Voll der Norden in Person!

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