Weder fies noch mies: nur `ne Miesmuschel

Es gibt wohl kaum einen Naturstrand an dem sie nicht zu finden sind: die Schalen der Miesmuscheln. Wenn man kein Auge für sie hat, bemerkt man sie spätestens, wenn man barfuß auf eine getreten ist – dann entwickelt sich der Blick für die Schalen wie von selbst.

Der Schmerz, den die scharfen Kanten am Fuß verursachen können, bleibt lange in Erinnerung und wie durch ein Wunder hat man plötzlich doch ein Auge für diese Schalen. Wer diese Muscheln nach einem Schmerzerlebnis echt mies findet, der sei verstanden und entschuldigt.

Eine Muschel ist selten allein.

Auf sichere Bank bauen

Im Wasser leben Miesmuscheln in Muschelbänken. Sie brauchen einen festen Untergrund, an dem sie sich mit kleinen Fäden, den Byssusfäden, halten.

Manchmal bleibt man allein am Strand übrig.

Fleißige Filter

Eine Miesmuschel kann bis zu 3 Liter Wasser in der Stunde filtern. Wenn das Wasser sie durchströmt, nimmt sie den darin enthaltenen Plankton auf. Das können bis zu 100.000 Organismen werden.

Wa(r)ten bis es Fressen gibt.

Diese gefiederten Freunde finden die Miesmuscheln überhaupt nicht mies – die finden die echt lecker! Da haben sie sogar `mal etwas mit den Menschen gemeinsam.

Über Christianne Nölting

Christianne Nölting

Im Norden geboren. Im Norden ausgebildet. Dem Norden tief verbunden. Voll der Norden in Person!

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